Gebäudehülle

Aussenwärmedämmung als abgestimmter Fassadenaufbau

Bei einer Aussenwärmedämmung wirken Untergrund, Dämmplatten, Befestigung, Armierung, Oberputz und Anschlüsse als System zusammen. Eine sorgfältige Planung ist deshalb ebenso wichtig wie die Ausführung.

Einsatzgebiet: Lupfig, Birr, Brugg, Windisch und Umgebung im Kanton Aargau

Modernes Wohnhaus mit heller, verputzter Fassade

Einsatz

Dämmung und Witterungsschutz zusammendenken

Das geeignete System hängt vom vorhandenen Mauerwerk, Fassadenzustand, Details und den projektspezifischen Anforderungen ab. Anschlüsse an Fenster, Sockel, Dach und Bauteilübergänge verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Neuer Fassadenaufbau

Dämmung und Putzsystem für Neubau oder umfassende Erneuerung.

Energetische Erneuerung

Bestehende Gebäudehüllen nach vorgängiger Bestandsprüfung überarbeiten.

Instandsetzung im System

Schadhafte Bereiche unter Berücksichtigung der vorhandenen Schichten behandeln.

Aufbau

Aufbau einer verputzten Aussenwärmedämmung

Bei einer Aussenwärmedämmung (WDVS) wirken Kleber, Dämmplatte, Armierung und Putz als geprüftes System. Anschlüsse an Fenster, Sockel und Dach werden mitgeplant.

  1. Mauerwerk

    Bestehende Wand, geprüft auf Tragfähigkeit und Ebenheit.

  2. Klebemörtel

    Verbindet die Dämmplatte vollflächig oder punktuell mit dem Untergrund.

  3. Dämmplatte

    Reduziert Wärmeverluste; je nach System zusätzlich gedübelt.

  4. Armierung

    Armierungsmörtel mit Gewebe für eine rissfreie Oberfläche.

  5. Deckputz

    Schützt die Dämmung und gibt der Fassade ihre Struktur.

  6. Fassadenfarbe

    Witterungsschutz und Farbgebung.

Beispielhafter Aufbau zur Veranschaulichung – der konkrete Aufbau wird projektbezogen festgelegt.

Vorteile

Was die passende Ausführung bewirken kann

Zusammenhängende Hülle

Dämmung und Putz werden als aufeinander abgestimmte Schichten geplant.

Geschützte Konstruktion

Ein geeigneter Fassadenaufbau schützt die darunterliegenden Bauteile vor Witterung.

Saubere Details

Anschlüsse und Kanten werden von Beginn an in die Ausführung einbezogen.

Zusammenarbeit

Ein nachvollziehbarer Ablauf

  1. 01

    Bestand erfassen

    Fassade, Untergrund und relevante Anschlüsse vor Ort betrachten.

  2. 02

    System abstimmen

    Dämmung, Befestigung, Armierung und Oberputz passend definieren.

  3. 03

    Details planen

    Sockel, Fenster, Kanten und Übergänge konkret klären.

  4. 04

    Aufbau ausführen

    Vereinbarte Schichten und Anschlüsse systemgerecht herstellen.

Gut zu wissen

Fragen zur Aussenwärmedämmung

Was kostet eine verputzte Aussenwärmedämmung?

Die Kosten hängen von Fläche, Dämmstoff und Dämmdicke, Zustand des Untergrunds, Anzahl und Art der Anschlüsse sowie dem Gerüst ab. Förderbeiträge können einen Teil der Kosten decken. Nach einer Besichtigung erhalten Sie eine Offerte.

EPS oder Mineralwolle – welcher Dämmstoff passt?

EPS ist leicht und wirtschaftlich. Mineral- bzw. Steinwolle ist nicht brennbar und diffusionsoffen. Die Wahl hängt von Brandschutzanforderungen, Gebäudehöhe, Untergrund und Budget ab.

Gibt es Förderbeiträge für die Fassadendämmung?

In der Schweiz fördert «Das Gebäudeprogramm» von Bund und Kantonen die Wärmedämmung bestehender Gebäude unter bestimmten Voraussetzungen. Das Gesuch muss in der Regel vor Baubeginn eingereicht werden. Die aktuellen Bedingungen finden Sie beim Kanton Aargau.

Worauf kommt es beim Sockel an?

Der Sockel ist Spritzwasser und mechanischer Belastung ausgesetzt. Dort werden feuchteunempfindliche Sockeldämmplatten und ein robuster Sockelputz eingesetzt, damit der Übergang zum Terrain dauerhaft funktioniert.

Kontakt

Fassadenaufbau besprechen

Beschreiben Sie Gebäude, Bestand und Ziel der Massnahme. Wir besprechen, welche Abklärungen vor Ort sinnvoll sind.

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