Neuer Fassadenaufbau
Dämmung und Putzsystem für Neubau oder umfassende Erneuerung.
Gebäudehülle
Bei einer Aussenwärmedämmung wirken Untergrund, Dämmplatten, Befestigung, Armierung, Oberputz und Anschlüsse als System zusammen. Eine sorgfältige Planung ist deshalb ebenso wichtig wie die Ausführung.
Einsatzgebiet: Lupfig, Birr, Brugg, Windisch und Umgebung im Kanton Aargau

Einsatz
Das geeignete System hängt vom vorhandenen Mauerwerk, Fassadenzustand, Details und den projektspezifischen Anforderungen ab. Anschlüsse an Fenster, Sockel, Dach und Bauteilübergänge verdienen besondere Aufmerksamkeit.
Dämmung und Putzsystem für Neubau oder umfassende Erneuerung.
Bestehende Gebäudehüllen nach vorgängiger Bestandsprüfung überarbeiten.
Schadhafte Bereiche unter Berücksichtigung der vorhandenen Schichten behandeln.



Symbolbilder
Aufbau
Bei einer Aussenwärmedämmung (WDVS) wirken Kleber, Dämmplatte, Armierung und Putz als geprüftes System. Anschlüsse an Fenster, Sockel und Dach werden mitgeplant.
Bestehende Wand, geprüft auf Tragfähigkeit und Ebenheit.
Verbindet die Dämmplatte vollflächig oder punktuell mit dem Untergrund.
Reduziert Wärmeverluste; je nach System zusätzlich gedübelt.
Armierungsmörtel mit Gewebe für eine rissfreie Oberfläche.
Schützt die Dämmung und gibt der Fassade ihre Struktur.
Witterungsschutz und Farbgebung.
Vorteile
Dämmung und Putz werden als aufeinander abgestimmte Schichten geplant.
Ein geeigneter Fassadenaufbau schützt die darunterliegenden Bauteile vor Witterung.
Anschlüsse und Kanten werden von Beginn an in die Ausführung einbezogen.
Zusammenarbeit
Fassade, Untergrund und relevante Anschlüsse vor Ort betrachten.
Dämmung, Befestigung, Armierung und Oberputz passend definieren.
Sockel, Fenster, Kanten und Übergänge konkret klären.
Vereinbarte Schichten und Anschlüsse systemgerecht herstellen.
Gut zu wissen
Die Kosten hängen von Fläche, Dämmstoff und Dämmdicke, Zustand des Untergrunds, Anzahl und Art der Anschlüsse sowie dem Gerüst ab. Förderbeiträge können einen Teil der Kosten decken. Nach einer Besichtigung erhalten Sie eine Offerte.
EPS ist leicht und wirtschaftlich. Mineral- bzw. Steinwolle ist nicht brennbar und diffusionsoffen. Die Wahl hängt von Brandschutzanforderungen, Gebäudehöhe, Untergrund und Budget ab.
In der Schweiz fördert «Das Gebäudeprogramm» von Bund und Kantonen die Wärmedämmung bestehender Gebäude unter bestimmten Voraussetzungen. Das Gesuch muss in der Regel vor Baubeginn eingereicht werden. Die aktuellen Bedingungen finden Sie beim Kanton Aargau.
Der Sockel ist Spritzwasser und mechanischer Belastung ausgesetzt. Dort werden feuchteunempfindliche Sockeldämmplatten und ein robuster Sockelputz eingesetzt, damit der Übergang zum Terrain dauerhaft funktioniert.
Kontakt
Beschreiben Sie Gebäude, Bestand und Ziel der Massnahme. Wir besprechen, welche Abklärungen vor Ort sinnvoll sind.